Speed & Competition
Das ist Heidl.

1987 boomt der Würth-Supercup für Sportwagen der Gruppe C. Mercedes-Benz zeigt Flagge, bringt zunächst einen, im weiteren Verlauf der Saison einen zweiten Sauber-Prototypen. Das Porsche-Werk hält dagegen, setzt den Langstrecken-Weltmeister Hans-Joaschim Stuck auf die Herausforderer an. Roland Heidl ist zu dieser Zeit gerade einmal 23 Jahre alt und mit seinem Vater Rolf Heidl an den Rennstrecken unterwegs.

Die beiden haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Im Heck eines gebraucht erworbenen Argo-JM 19-Fahrgestells mit der Seriennummer #110 soll ein aufgeladener Sechszylinder-Zweiventilmotor zu Siegen in der Gruppe C2 beflügeln – nicht gegen die übermächtigen Werkswagen, aber immerhin über gezähmte Formel-1-Aggregate. Der Trick: umgedrehte Zylinderköpfe – aufgrund der als hochsensibel anerkannten Thermik, ein alter Hut seit Beginn des Turbo-Zeitalters.

Noch immer ist Roland Heidl vom damaligen Geniestreich inspiriert. Denn der Plan seines Vaters ging auf. Die Treibsätze hielten, und Stammfahrer Peter Fritsch erklomm regelmäßig das Siegerpodium. Gewollt oder nicht – wer einen Zugewinn an Leistung anstrebt, kommt ohne solchen Erfindergeist nicht weit. „Wir zwei, mein Vater und ich, haben denselben Spleen!“, lacht der Düsseldorfer, „ständig müssen wir alles verändern. Keiner von uns beiden käme mit der Vorstellung zurecht, als technischer Betriebsleiter einer Werksvertretung stumpf Aufträge abzuarbeiten!“

Dieser Geist wird spürbar, wenn es zum Beispiel um High-Tech-Ikonen wie den Porsche 911 biturbo (Generation 993, ab Modelljahr 1995, 408 PS) oder den legendären Porsche 959 aus den achtziger Jahren geht. Auch solche Preziosen sind im Werkstattbetrieb an der Karl-Geusen-Straße in Düsseldorf-Oberbilk gern gesehene Gäste. Sie symbolisieren einen Geist, der sich zunächst im Automobil-Rennsport Bahn gebrochen und später auf die Gebiete sportliche Straße und Trackday verlagert hat – verbunden mit der Option, jederzeit dorthin zurückzukehren, wo einst der Argo JM 19 Porsche C2 die Etablierten das Fürchten lehrte.


HEIDL IN DEN MEDIEN

Weblinks, Presseberichte und Videos über Roland Heidl Automobiltechnik.
März 7, 2019

Numéro 959: Le Doyen s’impose – Roland Heidl zeigt auf Schloss Eller den High-Tech-Porsche Nummer 959.

Heute mag es Sportwagen geben, die sind noch schneller. Manche mögen sich auch schöner finden. Andere wiederum beanspruchen aufgrund ihrer PS-Zahl einen Platz im Auto-Olymp. Einem […]
Februar 15, 2019

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Die rote Rakete von der Karl-Geusen-Straße 15. Februar 2019. Rolf Heidl, mit knapp 76 Lenzen naturgemäß ein Altmeister der Sportwagen-Welt, bittet zur ersten Boxerstory in der […]
Mai 26, 2018

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März 31, 2018

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