Minimal invasiv: Urban Clean Drive.
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Kleinstmöglicher Eingriff, größtmögliche Wirkung: Das ist der innovative Weg zur hybriden Mobilität für modellhistorisch wie emotional höchst wertvoller Porsche-Preziosen älteren Datums. Um auch diesen vielgeliebten Oldtimern in Zeiten grüner Umweltzonen in den Großstädten einen weitgehend unbegrenzten Aktionsradius zu ermöglichen, brachte Roland Heidl eine zukunftsweisende Technologie zur Serienreife: Urban Clean Drive, eine Methode zur Hybridisierung klassischer Fahrzeuge die dem 911 der legendären F-Serie.

Ein speziell entwickelter Elektroantrieb, vom Schmierstoff des Sechszylinder-Boxermotors gekühlt, ersetzt nicht nur den serienmäßigen Anlasser. Vielmehr ersetzt er während der für die Energie- und Umweltbilanz so entscheidenden Kaltlaufphase den konventionellen Ottomotor. „Die Motoren der F-Serie sind ursprünglich auf Normalbenzin abgestimmt worden“, berichtet Roland Heidl aus der Werkstattpraxis, „seit diese Kraftstoffsorte nicht mehr erhältlich ist, ist die Feineinstellung der Motoren immer schwieriger geworden. Hinzu kommt, dass ein Kaltstart in Kombination mit Stop-and-Go in der Innenstadt den Benzinverbrauch und damit auch den Schadstoffausstoß in die Höhe schnellen lässt.“

Heidls Fazit: „Sollten tatsächlich Fahrverbote drohen, wäre das natürlich ein No Go – und das im wahrsten Sinne des Wortes!“ Sein Ansatz: Er lässt während dieser kritischen Phase, wenn das Motoröl noch kalt ist und der Kraftstoffverbrauch hoch, den kompakt bauenden Elektroantrieb komplett an die Stelle des Verbrennungsmotors treten. Da die 11,5 Liter Motoröl des Sechszylinder-Boxers zur Kühlung des Elektroantriebs herangezogen werden, wird der Schmierstoff so auf Betriebstemperatur gebracht – die Konsequenz: Die Kaltstartphase entfällt. Wird vom Elektro- auf den Ottomotor umgeschaltet, ist dieser bereits startwarm. Die Reichweite des reinen Elektroantriebs, dem durch Rekuperation neue Energie zugeführt werden kann, beträgt 70 Kilometer.



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